Das Schloss Spindlhof in Regenstauf,
seine Geschichte
Schloss Spindlhof kann auf eine lange, urkundlich
bis ins 17. Jhd. zurück reichende Geschichte verweisen.
Das Anwesen wird bereits 1649 erstmals urkundlich erwähnt. Unter
den zahlreichen Besitzern des späteren Schlosses finden sich
so einflussreiche und für ihre Zeit bedeutsame Persönlichkeiten
wie etwa Weihbischof Valentin Anton von Schneid, der 1792 die schöne
Kapelle errichten ließ.
Baugeschichtlich bedeutsam ist auch der spätere Besitzer Freiherr
Emil von Zakrewski, der das Schloss 1891 erwarb und bis 1901 die das
gegenwärtige Aussehen dominierende, neugotische Umgestaltung
veranlasst hat. Aus der Zeit des ausgehenden 19. Jahrhunderts datieren
auch die zum Teil prunkvoll eingerichtete Säle und Räume
im ersten Stock des Schlosses, der "belle étage".
1919 ging das Anwesen an Baron Hermann von Frémery, einen Industriellen
(Flugzeugbau) und argentinischen Diplomaten. Das kinderlose Ehepaar
Frémery verließ Deutschland 1947, um nach Argentinien
zurückzukehren und schenkte Schloss Spindlhof dem damaligen Bischof
von Regensburg und seinen Nachfolgern.
Daraufhin war es unter jahrelanger Leitung von
Prälat Josef Grillmeier (gest. 1999) Priesterheim und Beleghaus
für kirchliche Einrichtungen und Verbände.
* Foto: Roman von Götz
Es ist seitdem baulich kontinuierlich gewachsen
und wurde im Jahr 2000 einer gründlichen Renovierung unterzogen.
Heute steht das Schloss und seine Einrichtungen kirchlichen sowie
nichtkirchlichen Veranstaltern offen. Neben den - gewöhnlich
geschlossenen - Veranstaltungen unserer Gäste bieten wir auch
selbst ein ebenso abwechslungsreiches wie anspruchsvolles hauseigenes
Kultur- und Bildungsprogramm an.